Das entwickeln von Spielen ist für viele Menschen ein Traum, der meist unerreichbar scheint. Was es den Meisten leichter gemacht hat, war die Entwicklung von Game Engines. Die drei von denen ich persönlich am meisten höre sind Unity, Unreal Engine und Godot.
Da ich ein Fan von OpenSource Projekten und mit einer leichtgewichtigen Engine beginnen wollte, habe ich mich für Godot entschieden und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht.
Godot bringt seine eigene Sprache mit: GDScript. Diese ist von der Syntax her sehr an Python angelehnt, was mir sehr gut gefallen hat, da ich viel mit Python arbeite und somit sehr einfach einsteigen konnte. Direkt in Godot unterstütz ist allerdings auch C# und durch Plugins können direkt weitere Programmiersprachen nachgeladen werden.
Wie die meisten anderen Engines bringt Godot eine menge Tools mit, wodurch einfach Sprites, Tilesets, Musik und vieles mehr geladen werden kann. Projekte lassen sich durch Scenes gut strukturieren.
Scenes können hierbei die verschiedensten Dinge sein, die im Spiel benötigt werden.
Zu beginn wird eine Game Scene erstellt, welcher alle weiteren Scenes zugewiesen werden. So ist es möglich Maps, Player, Enemies, Gebäude, Gegenstände, usw. anzulegen und einfach per Drag-and-Drop, oder durch Code der Game Scene hinzuzufügen.
Die Maps können durch die geladenen Tilesets einfach gezeichnet werden. Spieler Animationen sind über Spritesheets schnell und einfach erstellt.
Das Spiel lässt sich letztendlich auch einfach für verschiedene Plattformen exportieren. Standard gibt es zur Auswahl: Linux, Mac und Windows, mobile Plattformen wie Android und iOS, aber auch VisionOS und der Export für Web ist möglich.
Bei meinem erste Projekt handelt es sich um ein Dungeon Game. Bei diesem plane ich immer lediglich die nächsten drei Schritte. Dies ermöglicht es mir, mich auf wenige Themen zu fokussieren und nicht von der Menge an Möglichkeiten überwältigt zu werden.
Die nächsten drei Schritte sind stand heute:
- Das Main Menü zentrieren
- Musik hinzufügen
- Touch support hinzufügen
Wobei ich die ersten beiden Punkte bereits abgeschlossen habe.
Sobald die Steuerung per Touch funktioniert, folgt ein weiterer Blogpost zu den nächsten drei Todos.
In den folgenden Blogposts werde ich beginnen auf die technische Umsetzung einzugehen.
Das Spiel habe ich bereits export und auf https://godot.timoriedinger.de hochgeladen.
Dies werde ich zukünftig auch aktuell halten, damit der Stand live verfolgt werden kann.
